Dr. Stephan Helm

Geschäftsführer, Krankenhausgesellschaft Sachsen

Sicherheit im Krankenhaus

Sicherheit im Krankenhaus berührt eine komplexe Thematik und gewinnt zunehmend an Bedeutung: Beginnend bei der kritischen Infrastruktur (KRITIS) über branchenspezifischen Sicherheitsstandards (B3S) bis hin zu Anwendungen im Kontext der Telematik-Infrastruktur (TI). Ebenso zu berücksichtigen ist die Nutzung durch Mitarbeiter, Patienten und Dienstleister im Krankenhaus.

Eine moderne Krankenhausversorgung ist einerseits zunehmend vernetzt organisiert – sowohl intern als auch extern mit anderen Leistungserbringern – und erfolgt andererseits unter zunehmender Nutzung von online-basierter Gerätetechnik. Daher muss das Thema Sicherheit zwingend Bestandteil einer krankenhausspezifischen Digitalisierungsstrategie sein und darin solche technischen, prozessualen, organisatorischen, personellen und informellen Voraussetzungen berücksichtigen.

Über Stephan Helm

Herr Dr. Stephan Helm, Jahrgang 1958, absolvierte von 1979 bis 1983 das Studium der Ökonomie an der
Handelshochschule Leipzig und promovierte anschließend auf sozialpsychologischem Gebiet. Danach wechselte er in leitende Funktionen des Gesundheitswesens der Stadt Leipzig.
Seit 1991 ist er als Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Sachsen e.V. (KGS) tätig.
Momentan hat er den Verwaltungsratsvorsitz der DKTIG und den Vorsitz des Fachausschusses Daten –
Information und Kommunikation der DKG inne und ist Mitglied der Satzungskommission und des
Haushaltsausschusses der DKG sowie zahlreicher Gremien auf sächsischer Landesebene.
Die Krankenhausgesellschaft Sachsen e.V. ist gemäß ihrer Satzung der Förderung einer leistungsfähigen und
bedarfsgerechten Krankenhausversorgung verpflichtet und repräsentiert als Landesverband im Freistaat Sachsen derzeit 78 Krankenhäuser mit ca. 26.050 Krankenhausbetten. Im Mittelpunkt der Aufgaben steht die Mitwirkung bei der Vertretung der Krankenhäuser und damit der Krankenhaus-Patienten gegenüber den anderen Beteiligten im Gesundheitswesen durch Mitarbeit in entsprechenden Gremien und Arbeitsgruppen, die Abgabe von Stellungnahmen und Anregungen zu krankenhausrelevanten Fragen, die Beratung und Unterstützung der angeschlossenen Krankenhäuser, die Förderung des Informations- und Erfahrungsaustausches im Bereich desKrankenhauswesens.